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Verleihung Qualitätssiegel RQA

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Am 30. Oktober 2019 wurde dem Jesuheim, zusammen mit 5 weiteren Strukturen, das Qualitätssiegel RQA verliehen.
Dieses Siegel ist ein Nachweis gelebter Qualität und ein hervorragendes Instrument um die Organisationsentwicklung im Heim zu fördern. Es garantiert den Heimen mehr Effizienz und Sicherheit in Pflege- und Betreuungsprozessen und es bietet die Möglichkeit einer visionären, nachhaltigen Seniorenbetreuung ganz nach den Prinzipien einer immerfort „lernenden“ Organisation.
VdS-Präsident Moritz Schwienbacher dankte bei der Verleihung den Verantwortlichen und MitarbeiterInnen der prämierten Heime für ihren Einsatz und für die Bereitschaft zur kontinuierlichen Verbesserung interner Abläufe und Prozesse.

Wir freuen uns sehr auf dieses Siegel und bedanken uns herzlich bei allen Mitarbeitern des Jesuheims!

Kaplanwechsel im Jesuheim

Kaplan Unterweger

Mit 86 Jahren verabschiedet sich Hauskaplan Hubert Unterweger in den verdienten Ruhestand. Kaplan Albert Ebner wird mit Oktober die Seelsorge für Patienten und Heimbewohner übernehmen.

Hubert Unterweger kam im September 2002 ins Jesuheim. Im März dieses Jahres feierte er sein 60jähriges Priesterjubiläum. Nach Jahrzenten priesterlichen Wirkens in verschiedenen Pfarreien und als Dekan von Mals und Sterzing, hat er mit viel Zuversicht seinen Dienst als Jesuheim-Kaplan angetreten. Damals gab es eine Regelung von Bischof Wilhelm, dass Dekane mit 70 Jahren in den Ruhestand treten müssen. Und so war es Bischof Wilhelm der vorgeschlagen hat, dass Hubert Unterweger die Funktion des Jesuheim Kaplans übernehmen soll um Monsignor Werth abzulösen. In seinen 17 Jahren hat er vielen kranken und bedürftigen Menschen und deren Angehörigen seelischen Beistand gegeben. Auch in der Priesterseelsorge war und bleibt Unterweger Ansprechpartner. Land auf Land ab gibt es viele pensionierte Priester die sich auf seine Besuche freuen, für die er nun endlich etwas mehr Zeit einplanen kann.
In der Hauskirche im Jesuheim feiert Unterweger täglich den Gottesdienst, wobei seine Stärke immer darin liegt alle Besucher mit passenden Worten mit zu nehmen und zu begeistern. Das gilt gleichermaßen für die Bewohner, die Schwesterngemeinschaft, als auch für die vielen Kirchgänger aus Girlan und Umgebung.

„Mein Ziel war es nicht zu „missionieren“, sondern einfach für die Leute da zu sein“

Rückblickend schaut Hubert Unterweger auf eine wunderbare und erfüllende Zeit zurück. Die Dankbarkeit und Wertschätzung mit der einem im Jesuheim begegnet wird, ist beeindruckend, sagt ein sichtlich gerührter Kaplan. Die Stiftung St. Elisabeth, die Mitarbeiter und in ganz besonderer Weise die Schwesterngemeinschaft danken Kaplan Hubert Unterweger für all sein Wirken und Dasein. Zum Glück wird er dem Jesuheim erhalten bleiben und nur von der Kaplanwohnung im Heinrichshof in die Priesterwohnung in das Jesuheim übersiedeln.
Mit seinen 86 Jahren ist Kaplan Unterweger auch dankbar dieses Amt an einen Jüngeren abgeben zu dürfen. Der Priester Albert Ebner hat zuvor als Pfarrer in Deutschnofen, Eggen, Welschnofen und Gummer gewirkt. Die Jesuheimer sind froh und glücklich, dass sie einen Nachfolger für die Seelsorge bekommen und freuen sich auf Kaplan Albert Ebner, welcher Anfang Oktober sein Amt im Jesuheim aufnehmen wird.