Aktuelles

Verdiente Auszeichnung für Alexandra Latschrauner

Pflegedienstleiterin vom Jesuheim zum „Cavaliere“ ernannt

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Alexandra Latschrauner (53) ist seit sechs Jahren Pflegedienstleiterin im Jesuheim. Nun wurde ihr Engagement und ihr Einsatz im Kampf gegen die Pandemie mit dem Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Italien, den sogenannten „Cavaliere“ für herausragende Leistungen ausgezeichnet. „Diese Auszeichnung nehme ich stellvertretend für alle Mitarbeiter der Stiftung St. Elisabeth entgegen“, sagte eine sichtlich gerührte Alexandra Latschrauner. Der Dank gilt dem gesamten Team im Jesuheim. Es war eine Zeit der körperlichen und geistigen Ermüdung. Aber es war auch eine Zeit der Solidarität, der Menschlichkeit und der Hoffnung, welche den Teamgeist und das Miteinander stärkten, betonte Latschrauner. „Alexandra hat sich diese Würdigung mehr als verdient. Ihre Passion und ihre Leidenschaft für die tägliche Arbeit, ihr unermüdliches Engagement haben Mitarbeiter und Heimbewohner gleichermaßen viel Kraft und Trost in dieser außerordentlich schweren Zeit der Pandemie gespendet“, bekräftigt Christian Klotzner, Präsident der Stiftung St. Elisabeth. Alexandra hatte schon immer den Wunsch mit alten Menschen zu arbeiten. So verwundert es nicht, dass sie nach ihrer Ausbildung zur Krankenpflegerin in der Geriatrie erste Erfahrungen sammelte. Längere Zeit arbeitete sie in einem Seniorenwohnheim in Genua mit Fokus für blinde und sehbehinderte Menschen bevor sie 2015 im Jesuheim eine verantwortungsvolle Stelle antrat.

Hohe Impfbeteiligung

Heimbewohner und Mitarbeiter der Pflegeeinrichtungen der Stiftung St. Elisabeth zeigten großes Interesse an Covid-Impfung

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Mit Spannung wurde die Lieferung des Impfstoffes der Firma Biontech/Pfizer in den Einrichtungen der Stiftung St. Elisabeth erwartet. Die Impfbeteiligung in allen drei Einrichtungen der Stiftung war sehr hoch.

„Wir freuen uns über die hohe Impfbeteiligung, sei bei den Heimbewohnern, als auch bei unseren Mitarbeitern“, erklärt Christian Klotzner, Präsident der Stiftung St. Elisabeth. Die Impfungen durchzuführen, war eine große organisatorische Herausforderung. Krankenpfleger im Jesuheim, in Martinsbrunn und im Grieserhof wurden eigens dafür geschult. Die Impfungen wurden in allen drei Strukturen von den jeweiligen Heimärzten durchgeführt.

„Es ist auch ein zeitlicher Mehraufwand, da wir die Geimpften unter Beobachtung stellen, um für deren Wohlergehen zu sorgen“, weiß Pflegedirektorin Maria Oberprantacher.

Die Impfungen haben am Montag im Jesuheim begonnen und dauerten mehrere Tage. In Martinsbrunn in Meran wurde am Dienstag geimpft und am Mittwoch im Grieserhof in Bozen.

Spendenaktion "Südtirol hilft"

Jesuheim bedankt sich für die großzügige Spende

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Seit vielen Jahren unterstützt der FC Südtirol aktiv die Wohltätigkeitsorganisation „Südtirol hilft“, welche sich für Familien und Menschen in akuten Notlagen einsetzt. In diesem besonderen Corona-Jahr erfolgt die Spendensammlung über soziale Projekte. Dabei wurden allen zu unterstützenden Strukturen ein Partner, das heißt ein Verein oder eine Persönlichkeit, zugewiesen. Zu letzteren zählt auch der FC Südtirol, welcher aufgrund der geographischen Nähe zum FCS Center die Schirmherrschaft des Jesuheims übernommen hat.

Dank dieser Promi-Patenschaft durch den FC Südtirol konnte ein edler Spender und Unterstützer gefunden werden: Eine Familie aus Kastelruth hat sich den Zuschlag für 4000 Euro gesichert. Sie wird zusammen mit dem FC Südtirol den Scheck dem Jesuheim übergeben und kann sich selbst vor Ort ein Bild davon machen, was das Jesuheim im Bereich der Senioren- und Behindertenbetreuung leistet.

Für diese großartige Spendenaktion und tolle Unterstützung ein aufrichtiges Dankeschön an alle Beteiligten und allen ein gesegnetes Weihnachtsfest und erholsame Feiertage!

Im Foto v.l.n.r. Christian Klotzner (Stiftung St. Elisabeth), Hannes Fink (Kapitän FCS,), Sarah Bernardi (Südtirol 1), Walther Baumgartner (Präsident FCS)

Rückkehr zur Normalität im Jesuheim

42 Bewohner haben Covid-19 besiegt

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Wie viele andere Einrichtungen im Land hat auch das Jesuheim in Girlan eine schwere und herausfordernde Zeit durchlebt. Von den rund 145 Personen die im Jesuheim ihr Zuhause gefunden haben, hat sich die Gemeinschaft leider von dreizehn positiv getesteten Personen verabschieden müssen. Jedoch mit großer Freude sind über 40 Bewohner wieder genesen Die Situation im Jesuheim hat sich nun stark verbessert, aber nach wie vor ist Achtsamkeit geboten. Wir versuchen nun hoffnungsvoll in die Zukunft zu blicken und Schritt für Schritt weiter Halt, Sicherheit und Struktur zu geben. Dies passiert in kleinen alltäglichen Dingen.

Im Bild: Die letzte Heimbewohnerin Annalisa Spitaler verlässt die Covid Abteilung.

Verleihung Qualitätssiegel RQA

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Am 30. Oktober 2019 wurde dem Jesuheim, zusammen mit 5 weiteren Strukturen, das Qualitätssiegel RQA verliehen.
Dieses Siegel ist ein Nachweis gelebter Qualität und ein hervorragendes Instrument um die Organisationsentwicklung im Heim zu fördern. Es garantiert den Heimen mehr Effizienz und Sicherheit in Pflege- und Betreuungsprozessen und es bietet die Möglichkeit einer visionären, nachhaltigen Seniorenbetreuung ganz nach den Prinzipien einer immerfort „lernenden“ Organisation.
VdS-Präsident Moritz Schwienbacher dankte bei der Verleihung den Verantwortlichen und MitarbeiterInnen der prämierten Heime für ihren Einsatz und für die Bereitschaft zur kontinuierlichen Verbesserung interner Abläufe und Prozesse.

Wir freuen uns sehr auf dieses Siegel und bedanken uns herzlich bei allen Mitarbeitern des Jesuheims!

Kaplanwechsel im Jesuheim

Kaplan Unterweger

Mit 86 Jahren verabschiedet sich Hauskaplan Hubert Unterweger in den verdienten Ruhestand. Kaplan Albert Ebner wird mit Oktober die Seelsorge für Patienten und Heimbewohner übernehmen.

Hubert Unterweger kam im September 2002 ins Jesuheim. Im März dieses Jahres feierte er sein 60jähriges Priesterjubiläum. Nach Jahrzenten priesterlichen Wirkens in verschiedenen Pfarreien und als Dekan von Mals und Sterzing, hat er mit viel Zuversicht seinen Dienst als Jesuheim-Kaplan angetreten. Damals gab es eine Regelung von Bischof Wilhelm, dass Dekane mit 70 Jahren in den Ruhestand treten müssen. Und so war es Bischof Wilhelm der vorgeschlagen hat, dass Hubert Unterweger die Funktion des Jesuheim Kaplans übernehmen soll um Monsignor Werth abzulösen. In seinen 17 Jahren hat er vielen kranken und bedürftigen Menschen und deren Angehörigen seelischen Beistand gegeben. Auch in der Priesterseelsorge war und bleibt Unterweger Ansprechpartner. Land auf Land ab gibt es viele pensionierte Priester die sich auf seine Besuche freuen, für die er nun endlich etwas mehr Zeit einplanen kann.
In der Hauskirche im Jesuheim feiert Unterweger täglich den Gottesdienst, wobei seine Stärke immer darin liegt alle Besucher mit passenden Worten mit zu nehmen und zu begeistern. Das gilt gleichermaßen für die Bewohner, die Schwesterngemeinschaft, als auch für die vielen Kirchgänger aus Girlan und Umgebung.

„Mein Ziel war es nicht zu „missionieren“, sondern einfach für die Leute da zu sein“

Rückblickend schaut Hubert Unterweger auf eine wunderbare und erfüllende Zeit zurück. Die Dankbarkeit und Wertschätzung mit der einem im Jesuheim begegnet wird, ist beeindruckend, sagt ein sichtlich gerührter Kaplan. Die Stiftung St. Elisabeth, die Mitarbeiter und in ganz besonderer Weise die Schwesterngemeinschaft danken Kaplan Hubert Unterweger für all sein Wirken und Dasein. Zum Glück wird er dem Jesuheim erhalten bleiben und nur von der Kaplanwohnung im Heinrichshof in die Priesterwohnung in das Jesuheim übersiedeln.
Mit seinen 86 Jahren ist Kaplan Unterweger auch dankbar dieses Amt an einen Jüngeren abgeben zu dürfen. Der Priester Albert Ebner hat zuvor als Pfarrer in Deutschnofen, Eggen, Welschnofen und Gummer gewirkt. Die Jesuheimer sind froh und glücklich, dass sie einen Nachfolger für die Seelsorge bekommen und freuen sich auf Kaplan Albert Ebner, welcher Anfang Oktober sein Amt im Jesuheim aufnehmen wird.