Spielgruppe im Jesuheim:
Ein Ort voller Freude und Begegnungen
Seit mittlerweile über zehn Jahren gibt es im Jesuheim eine Spielgruppe, die Kindern einen abwechslungsreichen und liebevoll gestalteten Vormittag bietet. Zwei engagierte Betreuerinnen begleiten die zwölf Kinder durch den Tag und sorgen für eine Atmosphäre, in der sich die Kleinsten wohlfühlen und entfalten können.
Der Spielgruppentag beginnt zwischen 8.30 und 9.00 Uhr mit dem Eintreffen der Kinder. Nach einer Phase des freien Spiels versammeln sich alle zur Morgenrunde. Dort wird jedes Kind persönlich begrüßt, gemeinsam werden Lieder passend zur Jahreszeit gesungen und der Tag beginnt in fröhlicher Gemeinschaft.
Anschließend stärken sich die Kinder bei einer gemeinsamen Jause, bevor verschiedene kreative und pädagogische Angebote auf dem Programm stehen. Ob Kneten, Malen oder das Erzählen von Geschichten mit Geschichtensäckchen – die Kinder können spielerisch ihre Fantasie und ihre Fähigkeiten entfalten.
Ein besonderer Höhepunkt ist der tägliche Aufenthalt im Garten. Schaukel, Sandkiste, Matschküche und verschiedene Fahrzeuge laden zum Spielen und Entdecken ein. Mit viel Freude nutzen die Kinder die Zeit im Freien, bevor sie gegen 12 Uhr von ihren Eltern abgeholt werden und ein erlebnisreicher Vormittag zu Ende geht.
Besonders wertvoll sind die Begegnungen zwischen den Kindern und den Bewohnerinnen und Bewohnern des Jesuheims. Das fröhliche Kinderlachen bringt Leben und Freude ins Haus, während die Seniorinnen und Senioren es genießen, den Kindern beim Spielen zuzusehen. So entstehen immer wieder schöne Momente, die Jung und Alt gleichermaßen bereichern.
Ab Sommer sind in der Spielgruppe wieder Plätze frei. Interessierte Eltern können sich gerne unter der Telefonnummer 0471 057140 oder an spielgruppe@jesuheim.it melden und weitere Informationen erhalten.
Seniorenmeisterschaft 2026
Goldene Zeiten im Europa-Stadion Bozen
Am Donnerstag, den 28.05.2026, waren auch wir vom Jesuheim bei der 12. Südtiroler Seniorenmeisterschaft dabei. ☀️
Gemeinsam mit 266 Seniorinnen und Senioren aus 50 Südtiroler Seniorenwohnheimen wurde das Bozner Europa-Stadion zu einem Ort der Begegnung, des Miteinanders und der Freude. Unter dem Motto „Goldene Zeiten“ standen nicht der sportliche Wettkampf, sondern das gemeinsame Erlebnis, der Teamgeist und der Spaß im Mittelpunkt.
Bei schönstem Wetter genossen wir tolle Spiele, viele schöne Begegnungen und einen wunderschönen Tag.
Theater Besuch
Zomm gwürfelt
Wir wurden von der Theatergruppe St. Michael/Eppan exklusiv zur Aufführung von “Zomm gwürfelt” eingeladen. Alle Heimbewohner hatten viel Spaß und es war ein toller Nachmittag! Ein herzliches Dankeschön an die Theatergruppe für dieses wunderbare Erlebnis!
NEU: Mittagstisch für Seniorinnen und Senioren im Jesuheim
Ab Februar bietet das Jesuheim in Zusammenarbeit mit der Gemeinde Eppan ein neues Angebot für Seniorinnen und Senioren ab 60 Jahren: den Mittagstisch im Jesuheim. Diese tolle Initiative startet als Pilotprojekt und soll den älteren Mitbürgern eine Möglichkeit bieten, gemeinsam in geselliger Runde zu essen und den Tag zu genießen.
„Die Gemeinde Eppan kommt damit einem vielfach geäußerten Wunsch nach mehr gemeinschaftlichem Angebot für ältere Mitbürger nach“, erklärt Petra Prackwieser, die zuständige Gemeindereferentin. Das Angebot ist besonders für Senioren gedacht, die einen Mittagstisch in gemütlicher Atmosphäre suchen.
Senioren können so ein ausgewogenes und vitaminreiches Mittagessen in einer gemütlichen Atmosphäre genießen. Dienstags gibt es vegetarische Küche, donnerstags Fleischgerichte. Begleitet werden sie von tatkräftigen und fleißigen freiwilligen Helfern aus Girlan. Ihnen gilt großer Dank und Anerkennung für ihren wertvollen ehrenamtlichen Dienst.
Ab 14 Uhr öffnet dann auch unsere hausinterne Bar ihre Tore, und ein gemütlicher Kaffee im Anschluss kann einen guten Ausklang des Nachmittags bieten.
Informationen und Anmeldung erfolgen telefonisch unter 0471 057140.
Wir freuen uns auf viele fröhliche gemeinsame Mittagessen und darauf, unser gemeinschaftliches Miteinander weiter zu stärken!
Winterzauber im Jesuheim
Ein Lächeln, ein Schneemann und viele schöne Erinnerungen
„Wer den Tag mit einem Lächeln beginnt, hat ihn bereits gewonnen“ – ein Zitat von Cicero, das in dieser besonderen Winterzeit im Jesuheim lebendig wird. Der erste Schnee brachte nicht nur Kälte, sondern auch eine ganz besondere Magie in unser Heim.
Ein fröhlicher Schneemann wurde im Garten des Hauses gebaut, ein Symbol für die Freude und die schönen Erinnerungen, die in dieser Jahreszeit aufleben. Die winterliche Atmosphäre brachte alle zusammen – der Schnee schuf nicht nur eine festliche Stimmung, sondern auch viele Momente des Glücks. Mit jeder Flocke, die vom Himmel fiel, wurde das Lächeln der Bewohner heller und die Erinnerungen an frühere Wintertage lebendig.
Unser Engagement für Nachhaltigkeit
Das Jesuheim setzt sich seit Jahren für eine nachhaltige Entwicklung ein. Dabei bemüht man sich einen schonenden Umgang mit den zur Verfügung stehenden Ressourcen. So wurden in der Vergangenheit unterschiedliche Initiativen umgesetzt, wie z.B. lokal einzukaufen oder eco-zertifizierte Produkte zu verwenden. „Dennoch verspüren wir nun den Bedarf, einen Schritt weiter zu gehen und gezielt das Thema der Nachhaltigkeit bewusst zu leben“, bekräftig Verwaltungsleiter Christian Januth. Darauf aufbauend, wurde im Februar 2022, in Zusammenarbeit mit dem Terra Institut, ein gut strukturierter Nachhaltigkeitsprozesses in die Wege geleitet. Das Beratungsunternehmen Terra Institut ist darauf spezialisiert, Betriebe, die eine Veränderung anstreben und zum globalen Wandel beitragen wollen, zu begleiten. Gemeinsam mit den Experten konnten so Stärken und Schwächen zum Thema Nachhaltigkeit im Jesuheim erkannt und analysiert werden. Die eigens ins Leben gerufene Arbeitsgruppe „Green Team“ setzt sich nun kontinuierlich dafür ein, dass der Prozess der Nachhaltigkeit umgesetzt wird. Neue Ideen und Impulse sollen laufend berücksichtigt und eingebaut werden. Januth und sein Team sind überzeugt, durch diesen Prozess achtsamer auf die Umwelt zu schauen und hoffen, auch andere Menschen zu motivieren, in diesem Sinne einen kleinen gesellschaftlichen Beitrag zu leisten.
Bewegte Geschichte
Stiftung St. Elisabeth lenkt seit 10 Jahren die Geschicke des Jesuheims
Seit 2013 wird das Jesuheim von der Stiftung St. Elisabeth geführt. Eine gute Gelegenheit für einen geschichtlichen Streifzug:
Hochwürden Alois Brigl, Diözesanpriester aus Girlan, erbaute von 1903 bis 1906 das Jesuheim. Er plante die Errichtung einer landwirtschaftlichen Schule. Wegen Mangels an Interesse bei der Bevölkerung erfolgte die Umwidmung in ein Waisenhaus. Später schenkte Hochwürden Brigl das Anwesen dem Landesverband der Barmherzigkeit in Innsbruck, welcher das Haus in ein Pflegeheim umwidmete. Die Führung des Hauses und der Pflegedienst wurden den Barmherzigen Schwestern aus Graz anvertraut.
1925 übernahmen die Barmherzigen Schwestern von Bozen-Zams die Einrichtung. Nach mehreren Bauphasen im Laufe der Jahrzehnte (Umbauten bzw. Neubau von 1959 bis 1962, von 1969 bis 1974 und von 1999 bis 2005) ist das Jesuheim heute ein Ensemble von mehreren Häusern mit Gartenanlagen und Therapiepark: Jesuheim mit Kirche, Vinzenzhaus, Josefshaus, Heinrichshof und Friedhofskapelle.
Nachdem die Barmherzigen Schwestern des Hl. Vinzenz von Paul das Jesuheim jahrzehntelang mit viel Einsatz und Hingabe geleitet haben, ist die Führung des sozio-sanitäre Wohn- und Pflegeheims 2013 an die Stiftung St. Elisabeth übergeben worden. „Als gemeinnützige Stiftung haben wir es uns zum Ziel gesetzt, die geschichtsreiche Struktur im Sinne und im Geiste der Vorgänger in eine gute Zukunft zu führen“, bekräftige Stiftungspräsident Christian Klotzner bei der 10-Jahres-Feier. Die Schwesterngemeinschaft wohnt nach wie vor im 3. Stock Jesuheim und erbringt für die Hausgemeinschaft einen wertvollen ehrenamtlichen Dienst. Das Haus ist heute in die Bereiche Senioren- und Behindertenbetreuung gegliedert und beherbergt derzeit 130 Bewohner. Im Seniorenbereich wurden eigens spezialisierte Abteilungen für Demenz und extensive Pflege aufgebaut und etabliert. Im Behindertenbereich werden verschiedene Dienstleistungen angeboten: das Wohnheim, die Basalgruppe, die soziopädagogische Tagesförderstätte und der sozio-sanitäre Wohnbereich. Im 4. Stock Jesuheim leben pensionierte Priester in einer Wohngemeinschaft. Insgesamt kümmern sich 150 Mitarbeiter:innen um die Pflege und das Wohlergehen der Bewohner:innen.






